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Liebe Leser/innen,

lasst diese Site so lebendig werden wie obiger Vogel. Eure Beiträge sind erwünscht. Termine, Hinweise, Kritik zur Site, Kommentare ….

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Jahresprogramm

Wir treffen uns in diesem Jahr am 24.  April, 26. Juni, 28. August und 20. November diesen Jahres immer um 19.00 Uhr.

Inhaltlich wollen wir folgende Themen aufgreifen:

  • Erneuerung der SPD Vorschlag : mit Kevin Kühnert Bundesvorsitzender Jusos
  • Historie Arbeitnehmerrechte
  • Stahlindustrie Deutschland Vorschlag: Thomas Bender Betriebsrat Mittal
  • Rentenentwicklung: Was bedeutet Rente nach 2025
  • Arbeitnehmer- und Arbeitsmarktentwicklung in Duisburg
  • Soziales Europa ist das möglich?

Quo vadis Gewerkschaften

Wir Gewerkschafter haben ein schweres Leben in Deutschland, aber auch in der EU und in Europa. Mitbestimmung wird umgangen durch auslagern, um firmieren, Tarifpartner gibt es immer weniger, der Flächentarif ist tot und die Mitglieder sind oftmals Rentner.

Es gibt aber entscheidende eigene Fehler!

Der Klassenkampf

Der Klassenkampf wurde 1998 in Deutschland beendet. 2006 erklärte ganz unbefangen Warren E. Buffett:

„Reich gegen Arm“. Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“

Die Gewerkschaften in Deutschland haben dies nicht vernommen oder weg gehört. Oder noch schlimmer, wir haben keine Mittel dagegen zu halten. Die Tarifverhandlungen sind in ihren ‚Forderungen schon defensiv ausgerichtet. Arbeitsplatzerhalt um jeden Preis.

Was bei uns keiner verstehen will: Löhne entscheiden über Preise nicht über Arbeitslosigkeit. Die Arbeitnehmer haben durch die Tarifverhandlungen seit 2000 entweder ihren Lohn gehalten oder aber Lohneinbußen gehabt. Lohnsteigerungen Fehlanzeige!

Die Lohnstückkosten, die entscheidende Größe für internationale Vergleiche zeigt uns in Teilen der Wirtschaft in Nachbarschaft von Bangladesch. Der Mindestlohn gilt noch lange nicht in allen Branchen.

Europäische Länder müssen ihre Löhne senken um eine Chance zu haben mit den deutschen Lohnstückkosten mitzuhalten.

Den Euro retten

Gesamtwirtschaftliches Denken fehlt bei unseren Gewerkschaftsführern komplett. Das  gefährdet unsere Währung.

Dabei wären entscheidend höhere Löhne (6% netto) in keinem anderen Land so wichtig wie  in Deutschland. Der Euro leidet schwerwiegend an der Ungleichheit in Europa. Und dies sind die zu niedrigen Löhne in Deutschland.  Unsere Dumpinglöhne führen zur Arbeitslosigkeit bei den europäischen Nachbarn. Wir exportieren nicht nur unsere Produkte sondern auch Arbeitslosigkeit.

Unsere Wettbewerbsfähigkeit darf nicht gefährdet werden, eine Position von den Gewerkschaftseliten! Die Arbeitgeber sind stolz auf sie.

Die Spanier, Italiener u.a.m. haben folgende Probleme: ihre Volkswirtschaften sind nicht konkurrenzfähig weil ihre Währung, der Euro, für sie überbewertet ist. (Für Deutschland ist er unterbewertet.) Dies bedeutet für sie, sie können Produkte nicht veräußern, was dazu führt das sie die Produkte erst gar nicht herstellen. Man hält diese Länder dauerhaft in einer Situation der Massenarbeitslosigkeit wenn man sie zwingt im Euro zu bleiben.

Würden in Deutschland die geleisteten unbezahlte Überstunden (947 Mio. in 2016) sämtlich bezahlt, veranschlagen wir sie mit 10 € netto, würde dies die Kaufkraft der Arbeitnehmer um 9,4 Mrd € netto steigern. Den deutschen Binnenmarkt stärken heißt mehr importieren, also weniger Arbeitslose bei den europäischen Nachbarn. Der Euro würde gestärkt.

Ein jede Bilanz, Haushalt muss ausgeglichen sein. Durch unseren Exportüberschuss ziehen wir Kapital und Arbeitsplätze aus den anderen Ländern ab, was bei ihnen Import“überschuss“ bedeutet und damit verbundene Haushaltsdefizite.

Der Euro ist gefährdet ab dem Moment, wenn z.B. Italien (40% Jugendarbeitslosigkeit) monetär überfordert wird, die Volkswirtschaft (Überschuldung) zusammenbricht. Der Euro würde implodieren und der Wert des Euros enorm verlieren, die Kaufkraft entscheidend schwinden, oder er würde gar ganz verschwinden. Alle DM – Schreier, ihr werdet diese Armut und Arbeitslosigkeit bedeutende Entwicklung am gleichen Tag erkennen dürfen!

Ursächlich für die Drahgi Politik*  (Null Zinspolitik) sind also wir, die Gewerkschaften in Deutschland. Wie oben angeführt müssten alle anderen europäischen Nationen Deflation anstreben, um ja jetzt richtig, wettbewerbsfähig zu bleiben.

*Anm. : Der Aufkauf „fauler Papiere“  europäischer Banken ist natürlich nicht gemeint.

Neuanfang notwendig!

Nicht desto Trotz :Die Ohnmacht der v.erdi Gewerkschaft offenbarte sich mit dem TVöD. Dieser Abschluss ist wohl mit falsch verstandener Freundschaft zu Kanzler Schröder zu Stande gekommen. Viele öffentliche (soziale) Einrichtungen sind 2005 aus diesem Tarif zudem auch noch ausgestiegen weil Clement ihnen einen Preiskampf  (mehr Wettbewerb Slogan) verordnete.

Die IG Metall hat mit dem Abschluss 2018 die Deformation der Machtverhältnisse der Tarifpartner erkennen müssen. (Diesen Abschluss als Erfolg für Arbeitnehmer zu verkaufen, können wahrlich nur Marketing – Profis)*

*Anm.: Das der Lohnabstand zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern am größten in dem Konzern (VW) ist, wo die IG Metall den größten Einfluss hat, ist mehr als fatal zu nennen.

Wir müssen uns neu aufstellen, uns dem Klassenkampf von oben stellen, aggressiver werden. Aber auch inhaltlich müssen wir uns neu aufstellen. Unsere Betriebsbrille müssen wir manchmal absetzen und uns eine markroökonomische zulegen.

Wir brauchen aber auch eine SPD wieder als Partner, die die Freiwilligkeit der Tarifpartnerschaft ablöst, hin zu einer verpflichtenden Tariffähigkeit beider Seiten. Wer einen Arbeitsvertrag unterschreibt, unterschreibt einhergehend die Mitgliedschaft in der zuständigen Gewerkschaft. Das Häkchen ob Tarif ja oder nein muss bei IHK wegfallen. Wer eine Firma gründet gehört immer zu einer Tarifeinheit!

Die Tariffreiheit wird sonst obsolet, wir auch!

 

Die Orwellsche Neuauflage CDU – SPD Koalition in Berlin

Die SPD hat zumindest 33% Mitglieder die gegen die Neuauflage dieser Regierung sind. Es ist auch entgegen den Verlautbarungen der SPD Eliten nicht viel zu erwarten, als der ganz normale Regierungswahnsinn.

Gegen den armen Bürger, das  ist der Grundkonsens  der GROKO. Den Krieg der Reichen gegen die Armen vertreten, ist der „Regierungsauftrag“, immer.

Wie sich die SPD erneuern will, inhaltlich und personell, was dringend erforderlich ist, ist nicht absehbar noch erkennbar. Die Politik der SPD Elite entfernt sich mit dem Regierungsprogramm und auch sonst immer weiter von der Basis.

 

Teil I: Krieg ist Frieden

Klingbeil, SPD  Generalsekretär und Waffenlobbyist steht uns „gut zu Gesicht“.  „Andere Qualifikationen werfen die SPD zurück.“ Mit Krieg spielen gegen Russland ( in den baltischen Staaten), Waffen liefern und „sich wundern“, dass sie eingesetzt werden (Türkei). Beschlüsse fassen (Bundesregierung), Lieferstopp nach Saudi Arabien, nicht einhalten und doch liefern ins Krisengebiet. Klingbeil ist wohl mehr Waffenlobbyist als Generalsekretär der SPD.

Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche (Dritter Weltkrieg) eintreten kann!
Aristoteles (384-322 v.Chr.)

Sei wachsam

Niemand (= deutsche Bevölkerung) will Waffenlieferungen an wen auch immer. Niemand will Krieg mit Russland aus falsch verstandener Freundschaft zu den USA. Aber wer nicht töten will, Krieg führt, ist nicht erwachsen oder besser er ist naiv?

Wenn Bundespolitiker gegen ihre eigenen  Gesetze verstoßen, wissentlich und absichtlich, (Außenwirtschaftsgesetz und Kriegswaffenkontrollgesetz) handelt es sich um Korruption an sich und um Betrug am Volke. Das Verhalten der Bundestagsfraktion ist einfach erschreckend  und verantwortungslos.

„Das in der UN-Charta und in zahlreichen Verträgen kodifizierte Völkerrecht befindet sich in der Krise“…(Gabriel) sehr richtig erkannt. Nur geht der Vorwurf nicht an die Adresse der Russen sondern an die Adresse der USA. Die Deformation jedweder internationaler Regeln erfolgt fast ausschließlich seitens der USA. Moralisch soll unsere Außenpolitik auch nicht sein so der Ex Außenminister. Mag sein, aber dämlich sollte sie erst recht nicht sein:

Die Lüge „der mehr Verantwortung tragen“ ist endlich zu beenden.

Der Krieg im Kosovo war völkerrechtswidrig!. Der Krieg in Afghanistan* ist reine Willkür der USA und zweitens durch unsere Unterstützung lediglich eine Risikostreuung und finanzielle Entlastung  für die Amerikaner. Militärische oder sonstige Ziele haben wir als Deutsche dort nicht. Der Strucksche Wahn „Deutschland wird am Hindukusch verteidigt“.

*Anm.: Abdul Haq ein Oppositioneller in Afghanistan sah durchaus realistische Chancen die Taliban von innen zu stürzen. Diese Einschätzung wurde von Richard A.Clarke bestätigt (Koordinator zur Terrorbekämpfung, von Präsident Bush).  Präsident Bush fand Krieg schöner. Das zeigt: „Terrorbekämpfung“ fängt in Saudi Arabien an und hört mit den USA auf.

„Wir müssen Angst vor den Russen haben“ damit das unmündige Verhalten Europas, die kritiklose Übernahme amerikanischer Positionen, dem Bürger nicht auffällt. Eine eigene Handlungsfähigkeit soll den Bürgern vorgegaukelt werden, indem man Russland diskreditiert. Skripal ist zunächst (sollten jemals Beweise kommen, kann es anders liegen) einfach eine erbärmliche Hetze gegen Russland! Das wir Angst vor Russen haben müssen, glauben die Bürger schon jetzt nicht. Aber der neue Bundestag betet dies täglich aus Gründen der Volksverdummung.

Um es klar zu sagen: Würde Putin so reagieren wie wir, „DIE GUTEN “ im Westen agieren, wäre für uns Europäer schon lange Schluss.

Das allerschlimmste daran ist, dem Despoten Putin können und müssen wir mehr vertrauen als der eigenen Regierung.

Dass die Stationierung US-amerikanisch Truppen in Deutschland, nicht unserer Verteidigung gilt, ist mehr als offensichtlich. Aber die US-amerikanische Aggression mittragen, heißt ohne eigenen Willen, ohne Gegensteuern,  in den Dritten Weltkrieg ziehen. Ohne wenn und aber bedeutet das, unser endgültiges Ende. Ein jede US-Administration folgt dem Breziznski Plan uneingeschränkt: Dort steht: Russische Ressourcen sind amerikanisches Eigentum, entweder freiwillig unterwerfend oder mittels Krieg.

Dabei ist die Vernichtung der deutschen Bevölkerung ein Kollateralschaden, den jede US-Administration billigend in Kauf nimmt.

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Brezinski – Einer der wichtigsten Berater der US-Regierungen, Zbigniew Brezinski, sagte 2008, „…es sei leichter Millionen zu töten, als sie zu kontrollieren.„

Tittytainment, eine Wortfindung dieses Herrn, besagt, dass in Zukunft 80 % der – dann arbeitslosen – Weltbevölkerung durch eine moderne Form von Brot und Spielen bei Laune gehalten werden müsse.

In seinem Buch Die einzige Weltmacht (1997) begründet Brzeziński die geopolitische Strategien „Strategic Vision: America and the Crisis of Global Power“ stellt Brzeziński seine geopolitische Vision für die USA vor 2012 den eurasischen Kontinent unter ihrer Kontrolle zu halten und rivalisierende Bestrebungen zu verhindern, die die Machtstellung der USA gefährden könnten: Hauptschauplatz der Auseinandersetzungen wird Brzezińskis Meinung nach Eurasien sein. Alle potentiellen Herausforderer der USA kämen aus dem Raum zwischen Lissabon und  Wladiwostok.

Er trat auch für die Bombardierung Serbiens 1999 während des Kosovokrieges ein.  2011 unterstützte Brzeziński die Militärintervention in Libyen, wobei er die Nichtintervention als „moralisch zweifelhaft“ und „politisch fragwürdig“ bezeichnete 

aus de/wikipedia.org/wiki

Afghanistanstrategie der USA.

Diese verdeckte Operation Unterstützung Mwar eine hervorragende Idee. Sie bewirkte, dass die Russen in die afghanische Falle tappten […]. Am Tag, an dem die Russen offiziell die Grenze überschritten, schrieb ich Präsident Carter: Jetzt haben wir die Möglichkeit, der UdSSR ihren Vietnamkrieg zu liefern. Und tatsächlich sah sich Moskau während der folgenden zehn Jahre gezwungen, einen Krieg zu führen, den sich die Regierung nicht leisten konnte, was wiederum die Demoralisierung und schließlich den Zusammenbruch des sowjetischen Herrschaftsgebiets zur Folge hatte.“Zbigniew Brzeziński (Zitiert nach dem kanadischen Globalisierungskritiker Michel Chossudovsky)

aus de/wikipedia.org/wiki

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Abschließend ist festzustellen: Aufgrund der Aggression durch die NATO, Einkreisung Russlands durch amerikanische Militärbasen ca. 750 an der Zahl, hat Russland nur eine Karte: die Atomare.

Teil II: Unwissenheit ist Stärke Politiken

Teil III: Freiheit ist Sklaverei

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